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SpassamDienstag.de präsentiert:

Die Mac-Help-Line
Lösungen für bekannte Mac-Probleme


Problemart (einfach anklicken)




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Hardwarefragen & -probleme:


• MacBook (Pro): Probleme mit dem Airport nach Ruhezustand


"Nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand findet das MacBook das Airport-Netzwerk nicht mehr. Erst nach dem Deaktiveren und Wiederaktivieren von Airport loggt es sich beim Router ein."
Problem: Scheint bei mobilen Macs unter Betriebssystemen ab Tiger und Leopard aufzutreten, auch von Snow Leopard bekannt.

Lösung: Klicken Sie unter Systemeinstellungen auf "Netzwerk", dann unter "Airport" auf "Weitere Optionen". Hier gibt es eine Liste, die ggf. bevorzugte Netzwerke enthält. Prüfen Sie, ob alle aufgeführten Einträge noch aktuell sind und entfernen Sie evtl. Dopplungen, die z.B. aufgrund von Namensänderungen beim Router entstanden sind. Ziehen Sie außerdem die Netzwerke, die Sie am häufigsten benutzen bzw. jenes, das Probleme macht, ganz nach oben in der Liste.


• CD-Rom-Laufwerke / Combodrives / Superdrives


"Gibt es eine andere Möglichkeit, den Schlitten des Combodrives/SuperDrives auszufahren, als die Auswurftaste auf der Tastatur zu drücken?"
Problem: Bei mehreren installierten optischen Laufwerken kann man mit der Auswurftaste auf der Tastatur nur das erste Laufwerk öffnen.

Lösung: Unter OS X im Verzeichnis /System/Library/CoreServices/MenuExtras/ die Datei "Eject.menu" doppelklicken. Dann erscheint ein kleines Auswurf Symbol in der Menüleiste links der Uhrzeit-Anzeige. Dort kann man dann auch auswählen, welches Laufwerk geöffnet werden soll, falls mehrere optische Laufwerke angeschlossen sind.

Tipp: Halten Sie Command-/Apfeltaste gedrückt, um die Mini-Symbole im Menü zu verschieben. Ziehen Sie mit gedrückter Command-/Apfeltaste Icons aus dem Menü, um sie wieder zu entfernen.


• IDE- / ATA-Festplatten

"Ich habe eine neue große ATA-Festplatte für meinen Power Mac gekauft. Nach dem Einbau ist aber nicht die versprochene Kapazität verfügbar, sondern nur 128GB."
Problem: Die internen ATA-Anschlüsse der älteren Power Macs (hergestellt vor Juni 2002) können nur Festplatten bis 128GB Größe verwalten.

Lösung: Ein zusätzlicher PCI-Festplatten-Controller (z.B. Sonnet ATA-133, ACard 6280M) schafft Abhilfe. Beim Kauf sollte man aber peinlich darauf achten, dass es sich um einen modernen Controller handelt, der auch wirklich über 128GB-große Festplatten verwalten kann.
Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass eine Festplatte an einem modernen Controller meist schneller arbeitet als am internen Anschluss des Power Mac.


• SATA- / SATA-II-Festplatten

"Kann ich in meinem PowerMac G5 auch eine SATA-II- bzw. SATA-300-Festplatte installieren? Meinen Informationen nach ist hier ab Werk nur ein SATA-Controller der ersten Generation integriert."

Problem: keines.

Lösung: SATA II (= Serial Advanced Technology Attachment) ist ein abwärtskompatibler Standard, d.h. Sie können eine moderne SATA-II-Festplatte in der Regel auch an einen SATA-Port der ersten Generation anschließen, Mac-Kompatibilität vorausgesetzt.

Einziger Nachteil: Wenn die SATA-II-Platte eine Leistung hat, die höher ist als die Übertragungsrate des SATA-Controllers, können Sie nicht die volle Geschwindigkeit der Festplatte nutzen. Da aber die erste Generation von SATA bereits eine theoretische Übertragungsrate von ca. 150MB/sek. bietet (SATA-II bietet 300MB/sek.), muss man sich derzeit noch keine Gedanken über deutliche Leistungseinbußen machen, denn die wenigsten Festplatten bieten so hohe Übertragungsraten.



• Grafikkarten

"Ich würde gerne eine schnellere Grafikkarte in meinem Mac installieren."

Problem: Bei der Auswahl einer Grafikkarte gilt es, die unterschiedlichen Standards (Nubus, PCI, AGP 2x, 4x, 8x oder PCI-Express) zu beachten.

Lösung: Hier ist keine generelle Antwort möglich. Das einzige, was ich in der Flut der möglichen Fragen und Antworten tun kann, ist einige eigene Erfahrungen preiszugeben:

• Welche PCI-Grafikkarten gibt es für alte Macs (ohne AGP-Steckplatz)?
Wenn Sie einen alten PowerMac oder Performa mit PowerPC haben, der über PCI-Erweiterungssteckplätze verfügt, können Sie diesen durch etliche verschiedene Grafikkarten aufrüsten, die in der Regel gebraucht bei eBay erhältlich sind. Die besten Grafikkarten für alte PCI-Macs sind meiner Erfahrung nach geflashte Voodoo-2 oder 3-Grafikkarten von 3dfx, die Voodoo 5 - 5000, die für den Mac angeboten wurde (zwei Lüfter), die ATI Radeon Mac Edition (Original) mit 32 MB (Lüfter), Radeon 7000 PCI und Radeon 9200 PCI. Die letztgenannten drei Grafikkarten werden von OS 9 und OS X gut unterstützt und sind damit erste Wahl für User, die beide System betreiben.

• Welches ist die schnellste Grafikkarte für OS 9?
Die leistungsfähigste unter OS 9 unterstüzte Grafikkarte ist wohl die Nvidia GeForce 4 Titanium (Lüfter). Daneben bietet auch die ATI Radeon 9700 (Lüfter) exzellente Leistung und teilweise, aber nicht mehr komplette OS 9-Unterstützung. Eine gute Lösung für OS 9 ist auch die Nvidia GeForce 3 (Lüfter). Alle drei genannten Karten benötigen allerdings einen AGP-Steckplatz!

• Welches ist die beste Grafikkarte für PowerMacs G4 (mit AGP-Steckplatz)?
Da die lüfterlose ATI Radeon 9600 Mac Edition von den "Digital Audio" und "Quicksilver" PowerMacs G4 leider nicht unterstützt wird (ohne dass ATI darauf hinweist!), kann man hier nur auf die ATI Radeon 9800 Pro (Lüfter) verweisen, die aber sowieso mit Abstand die schnellste Grafikkarte für Macs mit AGP 2x oder 4x ist. Sie benötigt allerdings einen separaten internen Stromanschluss und ein kräftiges Netzteil.

• Was sind die schnellsten Grafikkarten für den PowerMac G5?
Beim G5 muss man unterscheiden zwischen den Modellen, die einen AGP-8x-Steckplatz haben, und denen, die PCI-Express-Karten benötigen – das ist nur bei den Modellen aus der letzten Serie der Fall (2.0, 2.3 und 2x2.5 Ghz, alles Dual-Core-Prozessoren).
a) Für G5s mit AGP-Steckplatz bieten sich die ATI Radeon 9800 Pro und für maximale Leistung die ATI X800 Mac Edition an.
b) Für die drei Modelle mit PCI-Express-Steckplatz gibt es eine spezielle ATI X1900 G5 Edition, die ausschließlich in diesen G5s der letzten Serie eingesetzt werden kann und sehr leistungsstark ist.


• Und was ist die schnellste Grafikkarte für den Mac Pro?
Der Mac Pro der ersten Generation wurde ab Werk mit einer Nvidia GeForce 7300 GT ausgestattet, die einigen Raum für Wünsche offen lässt.
In der zweiten Generation kommt standardmäßig eine ATI Radeon HD 2600 zum Einsatz.
Die beste – weil kompatibelste – Upgrade-Lösung für die beiden genannten Modelle ist vermutlich die ATI Radeon HD 3870 mit 512MB RAM, die für ca. 200 Euro erhältlich ist und hervorragende Leistung bietet. Noch etwas leistungsstärker im 3D-Bereich ist die Nvidia GeForce 8800 GT, allerdings kostet diese Karte einiges mehr als die von ATI und kann jeweils nur in einer Mac-Pro-Generation betrieben werden, denn es gibt zwei verschiedene Modelle der Karte.

Bei den Mac Pros der neuesten Generationen beschränken sich die Aufrüstmöglichkeiten auf die Grafikkarten, die Apple im Store als Konfigurationsoptionen anbietet. Es empfiehlt sich daher, schon beim Kauf eine Grafikkarte zu wählen, die zukunftssicher genug ist, also ausreichend Power hat.

• Ich würde gerne die Grafikkarte meines iMac austauschen
Egal ob mit G3, G4, G5 oder Intel-Prozessor, der iMac ist ein All-in-One-System, das nicht dafür konzipiert wurde, in größerem Ausmaß aufgerüstet zu werden. Daher ist es leider nicht möglich, die Grafikkarte eines iMac gegen eine schnellere auszutauschen. In der Regel sind die Grafikkarten sogar auf dem Motherboard aufgelötet und einen Steckplatz sucht man vergeblich.

Ausnahme ist der iMac der ersten Generation, G3/233, der über den vorhandenen Mezzanine-Steckplatz mit einer schnellen Voodoo-Grafikkarte, dem iMac Game Wizzard, erweitert werden konnte. Auch der erste weiße 24"-iMac bot einen Grafikkartensteckplatz, Typ MXM, doch leider wurden bislang keine Erweiterungen für diesen Steckplatz produziert und es ist fraglich, ob das je geschehen wird.



• Laute G5s

"Mein Power Mac G5 brummt laut! Was kann ich dagegen tun?"

Problem: Entgegen anderslautender Aussagen von Apple hinsichtlich der Lautstärke der ersten Power Macs G5 (1,6 - 2 Ghz) melden viele User Ärger mit der Lautstärke ihrer Rechner: Ein unangenehmes Brummen ist zu hören.

Lösung: Oft scheint das Problem an der Plexiglas-Platte zu liegen, die hinter der Alu-Abdeckung das Rechnerinnenleben schützt und den Luftstrom kanalisiert.

Hier kann zum einen durch Vibration unnötiger Lärm entstehen. Dieses Problem tritt aber anscheinend nur bei verriegeltem Gehäuse auf. Wenn man den Rechner entriegelt, soll das Brummen angeblich verstummen.
Zum anderen wurde allerdings – wie mehrfach in Foren zu lesen war – bei einigen G5s aus der ersten Serie diese Plexiglas-Abdeckung bei der Auslieferung von Apple schlicht "vergessen" (wie auch immer das geschehen konnte), was die Lüfter zu ständiger Vollleistung antreibt. Kauft man die Plexiglas-Abdeckung nach und setzt sie in den G5 ein, dann geben die Lüfter Ruhe.

 


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Softwareprobleme unter OS X:

• OS X installieren

"Ich möchte eine Version von OS X auf meinem älteren Mac installieren, bekomme aber die Meldung, dass das System auf meinem Mac nicht installiert werden kann."

Problem: Sie haben einen "unsupported Mac", d.h. Apple hat die System-Unterstützung für diesen Mac eingestellt.

Lösung: Mac OS X 10.5 "Leopard" verlangt als Mindest-Hardware-Voraussetzung einen Power Mac G4 mit 867 Mhz. Mac OS X 10.4 "Tiger" benötigt einen Mac, der mindestens einen Firewire-Anschluss ab Werk eingebaut hat (d.h. die minimale Systemanforderung für 10.4 ist ein PowerBook G3 "Pismo" mit 400/500 Mhz).
Frühere Versionen von Mac OS X (10.0 bis 10.3) benötigen minimal einen Rechner mit ab Werk verbautem G3-Prozessor (ab 233 Mhz), also mindestens einen iMac oder beigen PowerMac G3.

Wenn Sie einen älteren Rechner haben, z.B. einen PowerMac 7500, 8600, 9600 o.ä. können Sie Mac OS X nicht einfach so von der Installations-CD auf diesem Mac installieren. Sie benötigen dazu ein Hilfsprogamm, dass die Beschränkungen von Apple aufhebt. Dieses Programm heißt Xpostfacto. Allerdings wird Mac OS X auf einem "unsupported Mac" unter Umständen nur sehr gemächlich laufen.
Durch ein Prozessorupgrade (wenn Ihr Mac das unterstützt) kann die Geschwindigkeit aber deutlich erhöht werden. Einigermaßen sinnvolles Arbeiten unter OS X ist meiner Ansicht nach ab einem G3-Prozessor mit mindestens 450 Mhz möglich.



• Ein- und Ausschalten des Computers

"Auf meiner Apple ProTastatur ist kein Ein-/Ausschaltknopf mehr. Gibt es eine Möglichkeit, den Mac ein- oder auszuschalten ohne sich unter den Tisch bücken zu müssen oder das Ausschalten-Menü mit der Maus aufzurufen?"

Problem: Apple hat an den neuen Tastaturen den Einschaltknopf eingespart. Außerdem unterstützen neue Macs leider auch keine Tastaturen mit Einschaltknöpfen mehr.

Lösung:
1) Das Ausschalten des Computers ist das geringere Problem: Auch wenn auf Ihrer Tastatur kein Auschaltknopf mehr vorhanden ist, können Sie den Mac mit der passenden Tastenkombination ausschalten. Drücken Sie dazu folgende Kombinationen:

- "Controll/ctrl" + "Auswerfen-Taste" -> Es erscheint der bekannte Ausschalten-Dialog.

- "alt" + "Command/Apfeltaste" + "Auswerfen-Taste" -> Der Mac geht sofort in den Ruhezustand.
- "Controll/ctrl" + "Command/Apfeltaste" + "Auswerfen-Taste" -> Sofortiger Neustart.

2) Das Einschalten eines Macs per Tastatur (z.B. über alte iMac/G3-USB-Tastatur) geht nur bei älteren Modellen, die diese Funktion noch unterstützen (ein Power Mac G4/733 "Digital Audio" beherrscht die Fähigkeit noch).
Der Apple ProTastatur kann man diese Möglichkeit durch das Dongle "iCue" hinzufügen, das man an die Tastatur anstecken/anschließen kann. Der "iCue" ist leider nur noch am Gebrauchtmarkt (z.B. eBay) verfügbar. Er dient nur als Einschaltknopf. Ausschalten kann man den Mac damit leider nicht (die Betätigung des "iCue" im Betrieb führt zum Absturz des USB-Busses; nach dem Abstecken und erneutem Einstecken des USB-Anschlusses funktionieren Tastatur und andere angeschlossene USB-Geräte aber wieder).



• iTunes

"Wenn ich neue Songs in iTunes schiebe, kopiert der Rechner sie irgendwo hin und verschwendet meinen Platz!"
Problem: iTunes mag Musik nicht so belassen, wie man sie selbst an anderer Stelle geordnet hat, sondern zwingt dem User in der Grundeinstellung "seine eigene" Ordnerverwaltung auf und dupliziert dabei die AAC/MP3-Files (werden kopiert in: "../(Benutzer)/Musik/iTunes").

Lösung: Das kann man ausschalten, indem man bei "Einstellungen" unter "Erweitert" "Ordner verwalten" und "...in den iTunes Music Ordner kopieren" de-aktiviert.


• Schriften

"In Safari und anderen Programmen werden einzelne oder alle Schriften falsch dargestellt. Kursivschrift erscheint nicht kursiv, sondern fett oder gar in anderem Schriftsatz.

Problem: Der Font-Cache.

Lösung: Mit einem Programm wie "ONYX" kann man den Font-Cache löschen. In der aktuellen Version (1.7.4) von ONYX muss man dazu lediglich im Menü "Aufraumen" die Option "Font-Cache" checken. Die anderen Optionen müssen nicht benutzt werden. Danach auf "Ausführen" klicken und dann den Rechner neu starten. Nun werden die Schriften wieder wie gewohnt dargestellt.


• Viren

"Ich habe Angst, dass mein Mac mit Viren verseucht sein könnte oder möchte mich vor Viren schützen. Welche Software soll ich kaufen, um mich zu schützen?"

Problem: Schwer kalkulierbare Gefahren durch Viren und mögliche Angriffe.

Hinweise: Während es für PCs laut verschiedenen Schätzungen zwischen 60.000 und 480.000 Viren gibt, sind am Mac unter OS X derzeit (Stand: 9/2006) so gut wie gar keine bekannt. Es wurde bislang lediglich über einen OS-X-Virus berichtet, die Chance, davon befallen zu werden, ist also sehr gering. Allerdings ist davon auszugehen, dass künftig mehr Viren für den Mac verbreitet werden, da der Marktanteil von Apple-Computern stark angestiegen ist und damit auch das zweifelhafte Interesse der "Virenindustrie" zunimmt.

Wer ständig mit PCs im Netz arbeitet oder mit vielen Personen mit PCs Daten austauscht, kann auf Virenschutz nicht verzichten. Andere Rechner könnte man nämlich mit PC-Viren anstecken, die zwar dem eigenen Mac nicht schaden, ihn aber sehr wohl als "Zwischenwirt" nutzen könnten!

Lösung: An kommerzieller Virenschutz-Software für den Mac sind z.B. zu nennen:
Norton AntiVirus, Norton Internet-Security, Virusbarrier, avast Anti-Virus.

Wer kein Geld ausgeben, sich aber zumindest regelmäßig vergewissern möchte, dass sein Mac virenfrei ist, sollte sich das kostenlose Programm ClamXav ansehen. Damit können bei Verdacht oder regelmäßig manuelle Kontrollen des Systems angestoßen werden.

Tipp: In allen Fällen gilt: Virenschutz macht nur Sinn, wenn auch aktuelle Virendefinitionen verwendet werden. Achten Sie also darauf, dass Ihre Software regelmäßig Updates durchführt.

 


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Software-Probleme unter OS 9:


• Kann ich auf meinem Mac noch Mac OS 9 installieren?

"Ich möchte gerne klassische / alte Mac-Software auf meinem Mac betreiben, geht das?"

Problem: Mac OS 9 bzw. die "Classic"-Umgebung wird auf modernen Macs nicht mehr unterstützt.

Hintergrund: Mac OS 9 war die letzte Version von Apples klassischen Betriebssystem, das bis zur Einführung von Mac OS X jeden Mac (PPC) so zuverlässig und einfach bedienen ließ.
Mac OS X ist optisch und bedienerisch eine konsequente Fortentwicklung des älteren System, allerdings unter der Oberfläche grundverschieden. In den ersten Versionen (OS X 10.0 bis 10.4) konnte das klassische Mac OS über die "Classic"-Umgebung in Emulation weiter ausgeführt werden und entsprechend auch alte Software (teils mit Einschränkungen) genutzt werden.
Auf Macs mit Intel-Prozessoren kann "Classic" generell nicht eingesetzt werden. Mit der Einführung der Intel-Macs und dann endgültig mit der Veröffentlichung von Mac OS X 10.5 "Leopard" wurde die Unterstützung für die "Classic"-Umgebung eingestellt.

Lösung: Der letzte Mac, auf dem Mac OS 9 noch nativ gestartet werden konnte, war der Power Mac G4 1,25 (Baujahr 2003/2004; Achtung: Es gibt ein älteres, fast baugleiches Modell, dass nicht mehr in OS 9 starten konnte). Ab dem Power Mac G5 war dann generell nur noch die Emulation über die "Classic"-Umgebung in OS X möglich.
Wenn Sie Mac OS 9 nutzen wollen, benötigen Sie also einen PPC-Mac (z.B. Power Mac 6100, 7500, 8600, 9600, G3, G4, G5). Außerdem benötigen Sie eine Installations-CD für Mac OS 9.


• Desktop-Icons werden falsch angezeigt
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"Die Icons von mehreren Dateien oder Ordnern werden falsch angezeigt. Statt bunter individueller Bilder erscheinen nur Standard-Icons."

Problem: Die Schreibtischdatei ist in Unordnung geraten (z.B. durch einen Systemfehler).

Lösung: Beim Hochfahren des Rechners in OS 9 drücken Sie vor dem Erscheinen des Schreibtisches gleichzeitig die Tasten "alt" und "command" (Apfeltaste) auf Ihrer Tastatur und halten sie gedrückt, bis ein Dialogfenster erscheint.
Bestätigen Sie die Frage "Wollen Sie wirklich die Schreibtischdatei neu anlegen" und warten Sie dann den Prozess ab (dauert je nach Festplattengröße und Geschwindigkeit des Rechners zum Teil bis zu mehreren Minuten). Danach sollten alle Icons wieder korrekt dargestellt werden.


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