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News

News-Archiv 2009


Die wichtigsten Schlagzeilen aus der Apple-Welt:

Oktober

(31.10.)

Neuer iMac = multifunktionale Power-Maschine?

(20.10.)

Manchmal sagt ein Bild doch mehr als tausend Worte ...

(04.10.)

Großes Mac-Update in Kürze erwartet: iMac, MacBook, Mac mini

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August

(25.08.)

Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" kann bereits geordert werden

(16.08.)

Update Mac OS X 10.5.8 • 15,4"-MacBooks Pro jetzt auch entspiegelt!

Juni

(15.06.)

Viele Macs zu günstigen Preisen in Apples Refurb-Store

(08.06.)

Apple stellt Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' vor; ab September erhältlich

(08.06.)

Apple aktualisiert mobile Macs; Alu-MacBooks werden MacBooks Pro

(08.06.)

19 Uhr: Die Keynote der WWDC beginnt

(07.06.)

WWDC - Neues iPhone und endlich Neuigkeiten zu 'Snow Leopard'?

Mai

(28.05.)

Weißes MacBook aufgewertet, neue Displays in Unibody-MacBooks

(27.05.)

PearC bietet erneut "PearC Professional" mit Core i7 an

(12.05.)

Kostenloses Update auf Mac OS X 10.5.7 veröffentlicht

März

(29.03.)

PearC: Jetzt auch im schicken Lian-Li-Gehäuse und mit Monstergrafik

(23.03.)

Tests bestätigen: Neuer Mac Pro um Welten schneller als Vorgänger!

(03.03.)

Apple aktualisiert alle Desktop-Macs: Alle etwas schneller, alle teurer!

Februar

(26.02.)

Keine Angst vor Webseiten mit vielen Bildern: Safari 4 Beta

(21.02.)

Neuer Mac Mini im Anmarsch – endlich ein standesgemäßer Auftritt?

(07.02.)

Mac Pro Konkurrenz aus Wolfsburg – wann kommt Apples Antwort?

Januar

(21.01.)

Perfekter Zwitter: weißes Firewire-MacBook jetzt mit GeForce 9400M!

(18.01.)

Steve Jobs nimmt sich Auszeit bis Mitte 2009, Gerüchte um Mac mini

(07.01.)

Neues 17"-MacBook Pro vorgestellt: 8 Stunden Akku-Laufzeit!

(02.01.)

2009 ist da – Die Macworld Expo steht vor der Türe



Oktober 2009:

News
31.10.
Neuer iMac = multifunktionale Power-Maschine?
Keine Frage: der neue iMac ist ein großer Wurf
Alle neuen iMacs bieten nicht nur mehr als ihre Vorgänger (z.B. neue verbesserte Lautsprecher, SD-Card-Slot, Rückseite aus Aluminium, Apple Magic Mouse), sie kosten auch weniger – bis zu 300 Euro sind sie günstiger geworden.
iMacDas hervorstechendste Merkmal der neuen Generation sind sicherlich die neuen Displays: Mit jetzt 21,5" (1920x1080 Pixel) und 27" (2560x1440 Pixel), die das Kinoformat 16:9 bieten, fallen die iMacs nun nochmals mehr auf als die bisherigen Geräte. Zudem verfügen nun alle iMac-Bildschirme über eine moderne LED-Hintergrundbeleuchtung, die nicht nur ein erkennbar helleres Bild liefert als die bisherigen Displays, sondern auch als umweltfreundlichere Lösung gilt.
Die 27"-iMacs bieten darüber hinaus noch eine besondere neue Funktion: Über den Mini-Display-Port (ggf. mit Adapter) ist es möglich, auch externe Geräte anzuschließen (z.B. ein MacBook/Pro) und den riesigen 27"-Bildschirm dann einfach als zweites Display einzusetzen. (Der iMac muss dazu in den 'Target-Display-Mode' versetzt werden; dies geschieht im laufenden Betrieb durch Drücken von Command + F2. Der Nachteil an dieser Lösung: Auch der Rechner ist weiterhin aktiv und benötigt Strom. Mehr dazu lesen Sie hier.)
Ebenfalls deutlich verbessert: Das Innenleben des iMac
So neu die iMacs mit ihrem neuen Gehäuse-Format von außen erscheinen, so modern sind sie im Inneren: Neben hochgetakteten Core-2-Duo-Prozessoren mit 3.06 (Standard) bis 3.33 Ghz (gegen Aufpreis) bereits in den Einsteigergeräten werkelt im Top-Modell des iMac nun Intels neuer Core i5 Vierkern-Prozessor, offenbar vom Typ "Lynnfield", der satte 8MB Level-3-Cache mitbringt, aber mit einer typischen Leistungsaufnahme von 95 Watt auch mehr Strom für die Mehrleistung benötigt. Dank doppelter Kerne-Anzahl (4) dürfte der mit 2.66 Ghz getaktete Prozessor selbst den Core-2-Duo mit 2x 3.33 Ghz in optimierten Programmen ausstechen. Und das Standard-Modell mit 3.06 Ghz ist kein Konkurrent für ihn, da der Core i5 im Turbo-Mode mit zwei Kernen bei jeweils 3.2 Ghz noch einen Trumpf im Ärmel hat - von der Prozessorarchitektur abgesehen, die dem Core i5 ohnehin schon einen Leistungsschub liefern dürfte.
Noch eines drauf: iMac auf Wunsch mit Core i7
Als ob das noch nicht genug wäre: Gegen einen Aufpreis von 180,- Euro liefert Apple den Top-iMac auf Wunsch mit einem Core i7 (= die Desktop-Variante der Nehalem-Xeons, die im Mac Pro verbaut werden). Der iMac schlägt in diesem Fall zwar mit etwa 2.000 Euro zu Buche, dürfte aber nochmals mehr Power bieten. Die Standard-Taktrate liegt hier nämlich bei 2.8 Ghz (wohlgemerkt als Vierkerner), im Turbo-Mode laufen zwei Kerne sogar mit 3.46 Ghz - das ist die höchste Taktrate, die am Mac-Markt derzeit erhältlich ist.
Alle Daten der neuen iMacs und eine Bewertung der Modelle finden Sie in unserem iMac-Überblick.


News
20.10.
Manchmal sagt ein Bild doch mehr als tausend Worte ...
Wie von uns vorausgesagt, hat Apple heute einen neuen iMac, einen neuen Mac mini und ein neues weißes MacBook vorgestellt. Dazu gab es außerdem noch die "Apple Magic Mouse" – eine Mouse mit Multi Touch! Die neuen Produkte sind fantastisch, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll zu berichten. Daher sage ich zunächst schlicht:
iMac + Magic Mouse


News
04.10.
Großes Mac-Update in Kürze erwartet: iMac, MacBook, Mac mini
Warnung
Die Anzeichen mehren sich, dass in den kommenden 14 Tagen ein großes Update bei den Macs ansteht. Den Gerüchten zufolge sollen davon der iMac, das weiße 13"-MacBook und der Mac mini betroffen sein. Wir raten Interessenten entsprechend, mit dem Kauf dieser Macs bis zum Update zu warten – soweit das möglich ist.
Mögliche Neuerungen im Überblick:
Der iMac wurde zuletzt am 3. März aktualisiert, sieben Monate später ist ein Update inzwischen sehr wahrscheinlich. Es ist möglich, dass der neue iMac in einem modifizierten Design auf den Markt gebracht werden könnte. In diesem Fall ist von einem schlankeren Gehäuse auszugehen, das in Form und Design dem 23"-Apple-Cinema-Display ähneln dürfte. Die Erneuerung des Innenlebens im All-in-One-Mac könnte endlich auch Quadcore-Prozessoren (4 Kerne) mitbringen, außerdem wären verbesserte Grafikkarten möglich, zumindest als Option. Es wird erwartet, dass es wie bisher Modelle mit 20 und 24" geben wird. Die Preise dürften - dank neuem Design - weitestgehend stabil bleiben.
Das weiße 13"-MacBook (letztes kleines Update: 27. Mai) verblieb mit geringen Änderungen bei der Ausstattung beim Umstieg auf die Unibody-MacBooks und MacBooks Pro als letztes Überbleibsel der alten Laptop-Generation von Apple im Programm. Da sich unter dem weißen Plastikkleid inzwischen einiges getan hat (an Board ist jetzt z.B. der NVIDIA GeForce 9400), wäre es möglich, dass Apple auch hier das Design anpasst (Schlagwort: Verschlankung). Ein schnellerer Prozessor sowie eine größere Festplatte wären wahrscheinlich. Möglich wäre darüber hinaus, dass zwei Modelle auf den Markt kommen, die sich lediglich in der Ausstattung unterscheiden. Der Preis könnte weiter sinken, um die Einstiegsmöglichkeiten in den Mac-Markt zu verbessern.
Auch der Mac mini wird als Update-Kandidat gehandelt. Da die Update-Zyklen beim günstigsten Mac allerdings meist breiter ausfallen als bei anderen Macs, gehen wir davon aus, dass lediglich eine Preissenkung und gegebenenfalls nur moderate Veränderungen am Innenleben stattfinden dürften. Der Preis könnte allerdings um bis zu 100 Euro sinken!
Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Neue Modelle bewerten wir wie gewohnt nach der öffentlichen Vorstellung. Mehr zu den aktuellen Modellen finden Sie hier: iMac, MacBook, Mac mini.




August 2009:

News
25.08.
Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" kann bereits geordert werden
Seit gestern nachmittag ist die Bestellung von Apples neuem Betriebssystem Mac OS X 10.6 möglich. Die Auslieferung soll nach Angaben von Apple (siehe Pressemitteilung) ab dem 28.08. erfolgen.
Leopard-User bevorzugt
Für Eigentümer einer Lizenz des Vorgängersystems 10.5 "Leopard" wird der Umstieg auf 10.6 "Snow Leopard" besonders günstig: nur 29,- Euro sind zu entrichten, um das neue, schlanke Betriebssystem auf dem Mac zu betreiben (kaufen).
Kürzlich neuer Mac gekauft? Jetzt günstig upgraden!
Noch günstiger fahren alle, die nach dem 8. Juni 2009 einen neuen Mac gekauft haben: Sie können das System gegen Einsendung eines Bestellformulars und einer Rechnungskopie für lediglich 8,95 Euro Bearbeitungspauschale erhalten. Dazu kommen noch 0,70 Euro Portokosten für den Brief an das Apple Update Center in Großbritannien (zur Update-Seite).

Snow Leopard Box

Apple möchte dadurch möglichst schnell möglichst viele Kunden zum neuen System bewegen – nicht nur, weil 10.6 'Snow Leopard' deutlich resourcen-effizienter und schneller als 10.5 arbeiten soll, sondern mit Sicherheit auch, weil der Entwicklungsaufwand durch einen geringen Stamm an 10.5-Usern eingeschränkt werden könnte und man sich dann voll auf das neue System konzentrieren kann.
Auch Nutzer von Intel-Macs mit "Tiger" können umsteigen
Wer noch mit 10.4 "Tiger" arbeitet, kann ebenfalls aufrüsten - sofern er einen Mac mit Intel-Prozessor sein Eigen nennt, denn nur diese Chips unterstützt OS 10.6 (PowerPC-Macs wie G5, G4 oder G3 bleiben außen vor). Dazu ist das Mac Box Set zu erwerben, das neben dem neuen Betriebssystem auch iLife '09 enthält und 169,- Euro kostet (kaufen).
Auf folgender Seite hält Apple ausführliche Infos zu Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' bereit.


News
16.08
Systemupdate Mac OS X 10.5.8 • 15,4"-MacBooks Pro jetzt auch entspiegelt!
Während viele im Land Urlaub machen, hat Apple zwei wichtige Neuerungen an seinen Produkten vorgenommen:
Mac OS X 10.5.8 verfügbar
Zum einen erschien das Systemupdate Mac OS X 10.5.8, das bereits seit 6. August kostenfrei über "Softwareaktualisierung" oder von den Servern von Apple geladen werden kann.
Freuen dürften sich darüber v.a. Besitzer großer externer Displays, bei denen es unter der Version 10.5.7 zu Darstellungsfehler gekommen war (View vom 12. Mai). Diese Probleme sind nun nach Angaben von Apple behoben worden. Das Update auf 10.5.8 ist 274 MB groß (Downloadseite), vorausgesetzt man hat bereits 10.5.7 installiert. Alle anderen Leopard-Nutzer wählen den Combo-Updater (für Versionen 10.5. bis 10.5.6), der 759 MB groß ist.
Ebenfalls veröffentlicht wurde ein Sicherheits-Update für 10.4 "Tiger" (PowerPC // Intel) und 10.5 (enthalten in 10.5.8).
MacBook Pro15,4"-MacBook Pro jetzt auch mit mattem Display
Zum anderen ist seit kurzem eine äußerst erfreuliche und lange erwartete Option auch bei den 15,4"-MacBooks Pro erhältlich:
Ein entspiegeltes, mattes Display. Vor allem professionelle Anwender beklagten sich bereits bei Einführung der Unibody-MacBooks und MacBooks Pro über die von Apple als "Glossy" bezeichneten Displays, die zwar tolle Farben und Kontraste liefern, aber stark spiegeln und nicht farbecht sind. Apple reagierte bei der nachgeschobenen Einführung des 17"-MacBooks Pro darauf und bot für ca. 45 Euro eine "Antiglare"-Option an. Diese Option ist nun endlich auch in den 15,4"-MacBooks Pro verfügbar! Optisch unterscheiden sich die Antiglare-Modell von den Glossy-Modellen durch einen grauen Display-Rand anstelle eines schwarzen. Der Aufpreis liegt wie gehabt bei ca. 45 Euro. Alle Daten anzeigen.




Juni 2009:

News
15.06
Viele Macs zu günstigen Preisen in Apples Refurb-Store
Mac ProIm deutschen Refurbished-Store von Apple werden zurzeit sehr viele Macs zu günstigen Konditionen angeboten. Refurbished Macs wurden direkt von Apple generalüberholt und kommen wie neue Macs mit komplettem Zubehör und einjähriger Apple-Hardware-Garantie.
Auch ein Apple-Care-Protection-Plan über drei Jahre kann auf Wunsch beim Kauf zusätzlich abgeschlossen werden.
Das Beste: Wer nach dem 8. Juni einen Mac erwirbt, kann Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" nach Erscheinen zu einem besonders günstigen Preis ordern, nämlich für lediglich 8,95 Euro (Versand- und Bearbeitungskosten)!
Besonderer Höhepunkt im Refurbished-Store sind diesmal drei verschiedene Modelle des neuen Nehalem-Mac Pros, die bis zu 400,- Euro unter dem Neupreis verkauft werden. Hier die aktuell angebotenen Refurbished-Macs im Überblick:
z.B.:
15"-MacBook Pro
nur jetzt
ab 1.379,- €!
iMac 2.4 bis 3.06 Ghz
ab 889 €
MacBook 2.0 bis 2.4 Ghz
ab 749 €
MacBook Air 1.6 Ghz
ab 949 €
MacBook Pro 2.4 bis 2.93 Ghz
ab 1.379 €
Mac Pro 4x2.66 bis 8x2.93 Ghz
ab 1.999 €
Schnäppchenjäger aufgepasst:
Günstige Macs,
so gut wie neu!
Wie man in den Refurbished-Store kommt? Ganz einfach diesem Link folgen (oder im Apple Store ganz unten rechts unter "Sonderangebote" auf "Generalüberholter Mac" klicken). Wie immer ist das Angebot begrenzt.


News
08.06.
WWDC: Apple stellt Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' vor; ab September erhältlich
Ein großer Teil der heutigen Keynote war der Vorstellung von Apples kommendem Betriebssystem Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' gewidmet. Die wichtigsten Informationen dazu waren mit Sicherheit die folgenden beiden:
  • 10.6 wird nur auf Macs mit Intel-Prozessor laufen (PowerPC-Macs wie G5, G4 oder G3 bleiben außen vor).
  • Die Markteinführung des neuen Systems ist für September diesen Jahres vorgesehen.
Snow LeopardNeben einer ausführlich Vorstellung der neuen Funktionen von Mac OS X 10.6 ging Phil Schiller auch auf die Preispolitik ein:
Demnach werden Käufer von 10.5 'Leopard' ein Upgrade auf 10.6 'Snow Leopard' zum günstigen Preis von 29,- Dollar erwerben können. Ein 'Familien-Upgrade' für mehrere User wird es zum Preis von 49,- Dollar geben.
Apple möchte dadurch möglichst schnell möglichst viele Kunden zum neuen System bewegen – nicht nur, weil 10.6 'Snow Leopard' deutlich resourcen-effizienter und schneller als 10.5 arbeiten soll, sondern mit Sicherheit auch, weil der Entwicklungsaufwand durch einen geringen Stamm an 10.5-Usern eingeschränkt werden könnte und man sich voll auf das neue System konzentrieren kann.
Auf folgender Seite hält Apple ausführliche Infos zu Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' bereit.


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08.06.
WWDC: Apple aktualisiert mobile Macs; Alu-MacBooks werden zu MacBooks Pro

Phil Schiller startete seine Keynote zur WWDC mit einem Paukenschlag: Heute werden alle mobilen Macs aktualisiert.

Das beginnt beim MacBook Air, das ab sofort mit Taktraten von 1.86 und 2.13 Ghz verfügbar ist. Die Preise werden gesenkt auf 1.399,- Euro im kleinen Modell bzw. 1.699,- Euro im großen Modell inkl. 128 GB Solid State Drive.
Mac Book ProDas 15"-MacBook Pro wird umfangreich verbessert:
Nicht nur bekommen alle Modelle neue Displays, die nach Angaben von Apple ein um 60% weiteres Gamut aufweisen und damit jetzt die besten Displays aller mobilen Macs sein sollen.
Auch auf der Prozessorseite tut sich einiges: Die Taktrate im 15"-MacBook Pro steigt auf 2.53, 2.66 (jeweils mit 3MB Cache) bzw. 2.8 Ghz (optional bis zu 3.06 Ghz, jeweils mit 6MB Cache) an. Zudem können nun bis zu 8 GB Speicher (RAM) installiert werden. Der ExpressCard-Slot wird gestrichen, dafür erhält das MacBook Pro jetzt einen SD-Card-Slot für SD-Speicherkarten. Die Preise werden um bis zu 200 Euro gesenkt auf 1.599,- bis 2.099,- Euro.
Das 17"-Modell ist nun standardmäßig mit 2.8 Ghz verfügbar (optional: 3.06 Ghz), bringt eine 500 GB-Festplatte mit und behält als einziges Modell den ExpressCard-Slot. Der schmackhafte Preis: 2.299,- Euro!
Mac Book ProDie größten Veränderungen gibt es bei den kleinen Alu-MacBooks:
Sie kommen ab sofort mit 2.26 bzw. 2.53 Ghz (jeweils 3MB Cache) und haben nun alle die Tastaturbeleuchtung mit Ambient Light Sensor, einen SD-Card-Slot und jetzt endlich auch Firewire 800! Außerdem unterstützen auch sie nun bis zu 8 GB RAM. Da sie durch dieses Update nochmals deutlich näher an die großen MacBooks Pro heranrücken, hat sich Apple entschlossen, sie nicht länger nur MacBook zu nennen, sondern ab sofort 13" MacBook Pro. Die neuen Preise starten bei kleinen 1.149,- bis 1.399,- Euro.
Als einziges MacBook verbleibt damit das weiße Modell, das erst kürzlich moderat aktualisiert wurde (s.u.).
Alle neuen mobilen Macs sind ab sofort verfügbar im Apple-Store oder in Kürze auch bei Cyberport & Co.


News
08.06.
19 Uhr: Die Keynote der WWDC beginnt

WWDCJetzt wird es ernst! Um 19 Uhr beginnt die Keynote von Phil Schiller zur WWDC in San Francisco.

An Themen sind das iPhone OS 3.0 und 'Snow Leopard' durch Fotos von einschlägigen Bannern identifiziert wurden. Mit diesen beiden Themen sollte die Show voll sein – es ist jedoch weiterhin davon auszugehen, dass z.B. als "One more Thing" das neue iPhone vorgestellt werden wird.

Wer ein paar Eindrücke aus dem Vorfeld möchte, dem sei diese Bildergalerie auf flikr empfohlen oder auch diese Bildergalerie.




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07.06.
WWDC - Neues iPhone und endlich Neuigkeiten zu 'Snow Leopard'?

Phil SchillerAm Montag ist es endlich so weit: Ab 19 Uhr unserer Zeit gibt sich Phil Schiller (siehe Foto) die Ehre und wird dem Publikum der Worldwide Developers Conference (WWDC) im Moscone Center in San Francisco eine Keynote halten. Die interessierte Öffentlichkeit wird in den Stunden danach durch Berichterstattung von Kollegen vor Ort von allen Neuerungen erfahren. Es ist auch davon auszugehen, dass in der Nacht von Montag auf Dienstag – wie auch bei den letzten Veranstaltungen geschehen – eine Aufzeichnung der Keynote auf den Seiten von Apple veröffentlicht wird.

Steve Jobs, der 'krankgeschriebene' CEO von Apple, wird auf dieser Veranstaltung noch nicht erwartet. Gerüchten zufolge kann man jedoch zuversichtlich sein, dass er im Juli wie geplant zurückkehren wird auf die Bühne in Cupertino. Unklar ist, welche Rolle der Firmengründer dann spielen wird – seine gesundheitlichen Probleme waren dem Vernehmen nach deutlich gravierender, als zu Jahresbeginn vermutet wurde. Doch seine Genesung sei gut vorangeschritten und er sei in letzter Zeit auch schon hin und wieder am Apple-Campus gesichtet worten, so hört man.
Was nun sein Vertreter Phil Schiller am Montag Abend in seiner Keynote präsentieren wird, dazu gibt es mancherlei aussagekräftige Hinweise. Den sichersten liefert die Website der WWDC, dort ist nämlich folgendes zu lesen:
WWDCEs wird auf der WWDC also in allererster Linie um Software gehen, und zwar um die beiden Betriebssysteme, die auf Apple-Produkten eingesetzt werden. Da das iPhone OS bereits vor einigen Monaten aktualisiert und im Rahmen eines Events vorgestellt wurde, dürfte es nun um den vollen Einsatz aller Funktionen gehen. Und an dieser Stelle öffnet sich ein breites Feld für Spekulationen:
iPhoneWird das iPhone aktualisiert? Kommt zusätzlich ein 'iPhone Nano' auf den Markt?
Während zuverlässige Quellen mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hindeuten, dass in der Tat eine dritten Generation des iPhone vorgestellt wird, die neben einer höher auflösenden Kamera (3.2 MegaPixel), einem digitalen Kompass und einem leistungsfähigeren Akku auch einen schnelleren Prozessor (600 Mhz) bietet, ist man sich beim iPhone Nano nicht sicher. Verkaufen würde es sich, doch die Frage ist, ob Apple dadurch nicht seinem großen iPhone das Wasser abgraben würde. Deutlichster Hinweis auf ein kleines iPhone ist die Tatsache, dass Apple von einer Zertifizierungsstelle für Handy-Zubehör eine Zertifizierung für Modelle mit Speicherkapazitäten von 4GB bis 32GB erhalten hat (aktuell: 8GB & 16GB). Dadurch bleibt natürlich offen, ob ein abgespecktes iPhone-Modell am unteren Ende der Reihe eingeführt wird oder ein völlig neues Produkt à la iPhone Nano.
Kommt Mac OS X 10.6 'Snow Leopard' doch schon zur WWDC?
Snow LeopardAngekündigt hatte Apple die nächste Generation seines Mac-Betriebssystems eigentlich für Frühjahr 2009. Dieser Termin konnte offensichtlich nicht gehalten werden. Doch während man in den letzten Monaten von einer Veröffentlichung im September dieses Jahres ausging, kam in den letzten Tagen neuer Stoff für Diskussionen: Offenbar hat die interne Entwicklerversion von 'Snow Leopard' bereits den Gold Master-Status erreicht, was auf eine bevorstehende Veröffentlichung des Systems hindeuten dürfte. Weiteren Raum für Spekulation bieten die Banner der WWDC, die bereits im Moscone Center zu sehen sind (Bild). In Anbetracht dieser Bilder bleibt nur noch eine Frage offen: Wird Phil Schiller 'Snow Leopard' nur präsentieren oder wird er das System auch gleich für den Verkauf freigeben? Wieder wird es also äußerst spannend!




Mai 2009:

News
28.05.
Weißes MacBook leicht aufgewertet, neue Displays in Unibody-MacBooks

MacBookApple hat ohne großes Trara das weiße Firewire-MacBook leicht aufgewertet:
Statt eines Core 2 Duo mit 2.0 Ghz werkelt nun ein Chip mit 2.13 Ghz in dem kleinen MacBook, das als einziges MacBook noch mit Firewire ausgestattet ist. Außerdem kommen ab Werk jetzt (statt bisher 120 GB) großzügigere 160 GB Festplatte. Der Preis bleibt dennoch unverändert bei 949,- Euro im Apple Store.
Es handelt sich also um eine moderate Modellpflege.

Außerdem wurde erst heute bekannt, dass Apple offenbar bereits seit Ende April andere - und zwar bessere - Displays in den Unibody-MacBooks einsetzt als zu Beginn der Produktion dieser Serie. Wie zu lesen ist, ähneln diese Displays jenen, die im MacBook Air verbaut werden. Möglicherweise setzt Apple hier auf Kosteneinsparung.


News
27.05.
PearC bietet erneut "PearC Professional" mit Core i7 an

Während wir seitens Apple auf Produktvorstellungen zur WWDC am 6. Juni warten, geht es beim deutschen "Hackintosh-Hersteller" PearC Schlag auf Schlag: Gestern wurde die Produktpalette um ein neues Modell erweitert: den PearC "Professional". Zudem ist der PearC "Advanced" jetzt auch in einem schwarzen LianLi-Gehäuse erhältlich.

Wieder im Sortiment ist jetzt der PearC "Professional" mit Core i7-Prozessoren. Interessenten können wählen zwischen den Taktraten 2.67 und 2.93 Ghz, die wir auch aus dem Mac Pro kennen (dort allerdings werkeln durch die Bank Xeon-Prozessoren vom Typ Core i7, während im PearC die Desktop-Variante des Chips zum Einsatz kommt; Außerdem kommt der Mac Pro dank Multiprozessor-Fähigkeit des Xeon-Chips mit bis zu zwei Prozessoren und damit auch doppelt so vielen Kernen wie der PearC). Ansonsten sind auch beim "Professional" alle Optionen wählbar, die wir aus den anderen Modellen kennen, z.B. ein BluRay-Drive oder eine Nvidia 250-GTS-Grafikkarte mit 1024MB Speicher. Die Preise beginnen in der Standardausstattung bei 1.399 Euro – deutlich günstiger als der kleinste Mac Pro, aber eben kein Apple.
Wer es preiswerter haben möchte, nimmt den PearC "Advanced", den es jetzt in einem neuen schwarzen Gehäuse von LianLi und Core 2 Duo mit 3.0 Ghz für 799,- Euro gibt – da müssen sich Mac mini und iMac warm anziehen! Eine ordentliche Grafikkarte sollte man dem Paket allerdings schon spendieren, mit 110 Euro ist die dabei in Form z.B. einer Nvidia 9600GT mit 512MB Speicher.
Wer mit einem PearC liebäugelt, muss weiterhin drei Sachen im Kopf behalten:
1) Ein PearC ist kein Mac, sondern ein PC, auf dem aktuell Mac OS X 10.5.7 läuft.
2) Die Installierbarkeit neuer Software von Apple, z.B. Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" nach Erscheinen, ist unsicher.
3) Der Firewire-Target-Modus funktioniert auf sogenannten "Hackintoshs" nicht.
Und noch etwas sollten Sie beachten: Wie gestern gemeldet wurde, musste der us-amerikanische Hackintosh-Hersteller Psystar – der sich seit Monaten in einem Rechtsstreit mit Apple befindet – Insolvenz anmelden. Grund dafür könnten hohe Prozesskosten sein. Dennoch ist damit auch fraglich, ob das Konzept des deutschen Hackintosh-Herstellers ein dauerhaft tragfähiges ist. Man sollte also nicht unbedingt auf einen langfristigen Support setzen.



News
12.05.
Kostenloses Update auf Mac OS X 10.5.7 veröffentlicht

Seit Kurzem ist das lang erwartete Update auf Mac OS X 10.5.7 über Software-Aktualisierung (im Apple-Menü links oben) bzw. zum Download vom Server von Apple verfügbar (der Download des Installers ist dann nützlich, wenn man das Update archivieren oder mehrere Macs aktualisieren möchte). Das Update hat eine Größe von 442 MB (Update von 10.5.6) bzw. 729 MB (für User mit installiertem OS X 10.5 bis 10.5.5).

Apple gibt folgende Informationen zum Update preis:
"Die Aktualisierung auf 10.5.7 wird allen Benutzern von Mac OS X 10.5 Leopard empfohlen. Sie umfasst allgemeine Fehlerbehebungen für das Betriebssystem, mit denen die Stabilität, Kompatibilität und Sicherheit Ihres Mac verbessert werden."
Neben den jüngsten Sicherheitsupdates und neuen Digitalkamera-Treibern sind nach den Angaben von Apple einige allgemeinen Systemverbesserungen enthalten – zu nennen sind in erster Linie verbesserte Grafikleistung mit NVIDIA-Grafikkarten, höhere Stabilität und Genauigkeit einiger Widgets sowie Verbesserungen an der Netzwerkunterstützung – sowie offenbar Verbesserungen bei den Programmen Mail, iCal, Kindersicherung sowie bei der Druckerunterstützung. Alle Informationen sind hier einzusehen.
Hinweis: Offenbar verursacht 10.5.7 in einigen Fällen Probleme: So warnt der Emulationshersteller VMware vor einem Upgrade, wenn man fusion mit einer ATI-Grafikkarte betreibt – die 3D-Treiber könnten unter Windows nicht mehr korrekt funktionieren. – Und mit großformatigen externen Displays (nur mit HDMI-Anschluss?), die nicht von Apple stammen, kann es offenbar unter Mac OS Probleme beim automatischen Erkennen der nativen Auflösung geben.




März 2009:

News
29.03.
PearC: Jetzt auf Wunsch im schicken Lian-Li-Gehäuse und mit Monstergrafik
Lian-Li
PearC, der inoffizielle Mac-Hersteller aus Wolfsburg, der seit Februar Standard-PCs ausliefert, auf denen dank EFI-Emulation ein unverändertes Mac OS X 10.5.6 läuft, bietet seit dem heutigen Sonntag in seinem Webshop die schon seit Längerem angekündigte Variante mit "ansprechendem Gehäuse" an. Wir wollen nicht groß Werbung für PearCs machen, möchten aber durchaus über die Neuerungen informieren – Alternativen sind immer gut.
Wählt man das Modell 'PearC Stylence', so bekommt man für den satten Aufpreis von 130,- Euro ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse von Lian-Li. Offenbar handelt es sich dabei um den Typ PC 7A plus (schaut man beim PC-Händler nach, so kann man dieses Gehäuse einzeln für 120 Euro erwerben). Momentan ist nur das silberne/weiße Gehäuse wählbar, auch wenn Lian-Li auch schwarz anbietet. Mag dieses Gehäuse mit dem eines Mac Pro auch nicht konkurrieren können – das ist bekanntlich fast unmöglich, da das Mac Pro-Gehäuse schlicht fantastisch ist – so ist es doch um einige Ecken näher am hochwertigen Mac-Auftritt dran als das schwarze Standard-Gehäuse, in dem bisher alle PearCs zu den Kunden kamen.
Doch es gibt noch ein paar weitere Neuerungen beim PearC:
Das 'Starter'-Modell (ab 599,- Euro) kann nun auch mit dem Core 2 Duo E8400 mit 2x 3.0 Ghz geordert werden, und auch ein Quadcore steht hier im Programm: der Q8200 mit 4x 2.33 Ghz. Dadurch wird der 'Starter' deutlich aufgewertet.
Und auch beim 'Advanced' (ab 799,- Euro) gibt es Neuigkeiten: Insgesamt sieben CPU-Varianten von 2x 3.0 Ghz bis zu 4x 3.0 Ghz sind nun verfügbar (siehe Screenshot). Außerdem tritt nun beim 'Advanced' auf der Grafikkartenseite zur NVIDIA GeForce 8400 GS (Standard), GeForce 9600 GT (512MB) und GeForce 9800 GT (1024MB) eine sehr schnelle GeForce GTS 250 (1024MB) – das ist im Grunde eine umbenannte und leicht übertaktete 9800 GTX+. In der Leistung ist sie in etwa der ATI Radeon HD 4870 aus dem neuen Mac Pro ebenbürtig.

Ab sofort gibt es im PearC 'Advanced'
sieben Intel-Prozessoren zur Auswahl:

CPUs
Die Wesentlichen Vorteile der PearCs sind der günstige Preis und die gute Leistung pro Euro. Als Nachteile sind nach wie vor die Unsicherheit zu nennen, ob ein neueres Betriebssystem als das mitgelieferte 10.5.6 jemals installiert werden kann (hier könnte Apple in Zukunft software-technisch beschränken) sowie die Tatsache, dass man keinen Mac kauft, sondern eben nur einen Standard-PC, wenn auch nach Herstellerangabe mit 'hochwertigem' Innenleben.


News
23.03.
Tests bestätigen: Neuer Mac Pro um Welten schneller als Vorgänger-Modell!
Der neue Mac Pro (alle Daten) ist teuer, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch für die hohen Preise gibt es offenbar auch einen respektablen Gegenwert in Form von Leistung. Laut einem Testvergleich der us-amerikanischen Seite Barefeats ist der neue Mac Pro in professionellen Anwendungen wie Photoshop, After Effects und Compressor zum Teil ganz erheblich schneller als das schon äußert schnelle Vorgängermodell.
Mac Pro
WerteWir wollen kurz die wichtigsten Ergebnisse dieses Vergleichstests hervorheben: Der neue Mac Pro mit 8x 2.93 Ghz (Nehalem) benötigt für den Photoshop-Benchmark-Test ("digLloydSpeed") lediglich 30 Sekunden. Zum Vergleich: Das Vorgänger-Topmodell mit 8x 3.2 Ghz (Penryn-Kerne) braucht trotz höherer Taktung (+ 270 Mhz pro Kern) mit 39 Sekunden fast ein Drittel länger. Nun der Knaller: Sogar der neue Einsteiger-8-Kern-Mac-Pro mit 8x 2.26 Ghz ist mit 37 Sekunden schneller als das ehemalige Top-Modell! (Ein aktueller iMac mit 2x 3.06 Ghz benötigt für die gleichen Aufgaben übrigens 58 Sekunden und damit etwa doppelt so lang wie der aktuell schnellste Mac Pro.)
Noch deutlicher ist die Lage bei After Effects CS4: Hier liegt der Mac Pro mit 8x 2.93 Ghz ebenfalls an der Spitze mit 91 Sekunden, gefolgt vom neuen Mac Pro mit 8x 2.26 Ghz und einem Wert von 120 Sekunden. Den dritten Platz belegt der alte Mac Pro mit 8x 3.2 Ghz und 127 Sekunden. Selbst der neue Vierkern-Mac-Pro mit 4x 2.66 Ghz liegt mit 177 Sekunden relativ nahe am bisherigen 8-Kern-Topmodell. (Der neue iMac mit 2x 3.06 Ghz landet hier abgeschlagen am letzten Platz mit 404 Sekunden – mehr als die vierfache Zeit des aktuell schnellsten Mac Pro.)
Damit ist klar: Der neue Mac Pro ist in der Tat eine "Höllenmaschine" und für den, der Leistung benötigt, jeden Cent wert. Wer diese maximale Leistung nicht braucht, sollte lieber zum günstigeren iMac (alle Daten) greifen.


News
03.03.
Apple aktualisiert alle Desktop-Macs: Alle etwas schneller, aber alle teurer! [Update]
Da staunten wir nicht schlecht, als am heutigen Dienstag nachmittags der Apple Store offline ging und ein paar Stunden später zurückkehrte mit neuen Mac Pros, neuen iMacs und neuen Mac minis!
iMac
Die freudige Überraschung über den SpassamDienstag machte allerdings angesichts der technischen Details und vor allem der Preise bald einiger Ernüchterung Platz:
Während der neue Mac mini ein rundum gutes Angebot ist (alle Daten), sucht man beim iMac zunächst verzweifelt nach den erwarteten Verbesserungen: Quad-Core-Chips sind leider nicht dabei. Doch ganz so schlimm ist es nicht: Die All-in-One-Macs kommen nun immerhin mit doppeltem Speicher ab Werk und deutlich größeren Festplatten. Außerdem kann nun mit der Radeon HD 4850 eine leistungsstarke Grafikkarte eingepflanzt werden, an der Gamer ihre Freude haben dürften! Allerdings sind auch die Preise wieder angestiegen, und zwar um jeweils etwa 100 Euro. Hier sind alle technischen Daten des neuen iMac im Überblick zu finden.
Der neue Mac Pro jedoch wird zum wahren Marketing-Rätsel: Er soll zwar trotz niedrigerer Taktraten deutlich mehr als der Vorgänger leisten – nach Apple-Angaben doppelt so viel (!), kostet aber – selbst für Mac Pro-Verhältnisse – astronomische Summen, erst recht mit angemessener Ausstattung. Wer die Hoffnung hegte, Apple würde den 'Hackintoshs' und Pseudo-'Mac-Clones' unserer Zeit mit einem rundum guten & günstigen Einsteiger-Mac Pro kurzerhand den Garaus machen, der wurde derb enttäuscht: Der neue Mac Pro ist zweifellos eine Super-Power-Maschine, die aber mit Wunsch-Ausstattung rasend schnell die 5.000-Euro-Grenze nimmt! Profis willkommen, alle anderen bye bye.
Die technischen Daten zum neuen Mac Pro haben wir hier zusammengestellt.



Februar 2009:

News
26.02.
Keine Angst vor Webseiten mit vielen Bildern: Safari 4 Beta
Sind Sie auch ein Internet-Junkie? Ärgern Sie sich manchmal darüber, dass Sie auf den Aufbau einer umfangreichen Webseite, z.B. Spiegel-Online, im Browser doch ein bisschen warten müssen? Oder wie sieht es aus mit dem reichbebilderten Apple-Store? Wenn Ihnen das alles zu langsam geht, hier ein Tip: Ärgern Sie sich nicht, dass Ihr Mac zu alt ist! Laden Sie sich stattdessen lieber die Beta-Version von Apples neuestem Browser 'Safari 4' herunter!
Wir jedenfalls haben das anfang dieser Woche getan – und seitdem ist wieder das große Surfen ausgebrochen! Safari 4 bietet nicht nur tolle neue Funktionen und ist dazu für eine Beta extrem stabil. Der eigentlich Gag an Apples neuester Webbrowser-Generation ist die Geschwindigkeit! Insidern sei an dieser Stelle ohne weitere Umschweife verraten, dass Safari 4 sogar Googles Chrome hinter sich lässt: Apple bietet den derzeit schnellsten Webbrowser der Welt an.
Damit natürlich nicht genug, es gibt einige neue Funktionen. Die auffälligsten drei im Überblick:

SafariTabs werden nicht länger unterhalb der Bookmarkleiste angezeigt (das war und ist bei allen anderen Browsern wirklich Platzverschwendung), sondern setzen sich nun direkt auf die Topleiste des Browserfensters, also über die Adresszeile. Simpel, aber clever! Gerade für Widescreen-Nutzer (der Großteil der Macianer), wird so der Anzeigebereich im Browserfenster größer.
• 'Top-Sites' bieten Ihnen einen Schnell-Überblick über Ihre Lieblingsseiten und ermöglichen es, bebildert durch den Surfverlauf scrollen. Das ist besonders praktisch, wenn man im Laufe der Session auf einer Seite war und dort etwas Interessantes gesehen hat, sich aber nicht mehr erinnern kann, wie der Url war. Scrollen Sie einfach durch 'Life-Screenshots' der Seiten!
optische Darstellung: Kontrast und Farbwiedergabe in Safari 4 wurden derart radikal verbessert, dass man im Vergleich zum Vorgänger den Eindruck hat, vom grauen Star befreit worden zu sein.

Safari 4 Beta läuft bei uns – und das ist eigentlich ein Hammer – stabiler als Safari 3 (am PowerPC G5 gab es damit nämlich in den letzten Monaten vermehrt Abstürze. Das wurde mit jedem Update nicht besser, sondern schlechter). Daher bekommt Safari 4 Beta von uns eine Installationsempfehlung. Ziehen Sie sich das Programm, es lohnt sich!


News
21.02.
Neuer Mac Mini im Anmarsch – endlich ein standesgemäßer Auftritt? Warnung
Nachdem in den letzten Tagen ein Foto im Netz auftauchte, das angeblich den neuen Mac mini zeigte, ist nun ein "Video-Beweis" dazugekommen. Das Interesse gilt dabei weniger der Tatsache, dass sich der Formfaktor des Mac Mini offenbar nicht verändert. Viel mehr bleiben die Augen an den Anschlüssen auf der Rückseite des kleinen Macs hängen: Eingerahmt von Netzwerk-Port (1 im Bild) und nun 5 USB 2.0-Ports (4) finden sich hier ein Firewire800-Anschluss (2) und sowohl der neue Mini-Display-Port (3), wie bei den neuen mobilen Macs, als auch ein traditioneller Mini-DVI-Port (3). Firewire400 entfällt (Firewire800 ist kompatibel) wie beim neuen MacBook Pro. Was ist davon zu halten?
Mac Mini PortsNatürlich könnte es sich bei dem Mac Mini auf Bild und Videomaterial um eine Entwicklerversion handeln, die aus Testgründen noch mit beiden grafischen Anschlüssen ausgestattet ist. Mit einiger Wahrscheinlichkeit hat jedoch Apple erkannt, dass viele User unzufrieden sind mit der restriktiven Anschluss-Politik bei den jüngst vorgestellten MacBooks.
Beim Mac mini liegen die Anforderungen an die vorhandenen Anschlüsse naturgemäß etwas höher als beim MacBook (das mit Tastatur, Trackpad und Display ja bereits ein voll einsatzfähiges System darstellt). Beim Mac mini gilt schließlich die Regel: Bring your own display, keyboard and mouse. Durch dieses Konzept ist der Hersteller natürlich in einer besonderen Weise angehalten sicherzustellen, dass sich der Mac mini nahtlos z.B. in ein bestehendes System aus PC, Mouse, Tastatur und Monitor mit DVI- oder VGA-Anschluss (Adpater nötig) einfügen kann. Nur so gewinnt man mit dem Mini Neukunden aus dem Windows-Lager – und darum geht es bei der kleinen Zauberkiste schließlich!
Was die sonstige Ausstattung des kommenden Mac mini angeht, so munkelt man, ein Core 2 Duo mit 2 Ghz sei an Board, dazu 2 GB RAM und ein Superdrive, das nun über S-ATA angebunden sein soll. Denkbar sind als kostenpflichtige Alternative zur langsamen 2,5"-Festplatte auch schnelle neue SSDs. Vermutlich wird zusätzlich mit der NVIDIA GeForce 9400 o.ä. eine Grafiklösung integriert sein, die den bisher eingesetzten Intel GMA 950 weit hinter sich lassen dürfte. Mit dieser Ausstattung sollte der Mac mini endlich wieder ein rundes Einsteigerangebot sein.


News
07.02.
Mac Pro Konkurrenz aus Wolfsburg – wann kommt die Antwort von Apple?
"PearC" (pear = engl. für Birne) – auf diesen Namen hört eine neue Serie von Hackintoshs, ähnlich den 'Mac-Clones' des US-amerikanischen Herstellers Psystar. Im Gegensatz zu den Hackintoshs aus Übersee stammt der PearC allerdings aus Deutschland, und zwar aus Wolfsburg. Eine neugegründete Firma namens HyperMegaNet UG (schon dieser Name verdient eigentlich den Ironie-Preis 2009) bietet seit wenigen Tagen unter www.pearc.de drei verschiedene, recht frei konfigurierbare Modelle von Rechnern mit Standard-PC-Innenleben an, auf denen "out of the box" Mac OS X läuft.
PearC LogoDie drei Modelle heißen: Starter, Advanced und Professional. Sie können mit Prozessor, Grafikkarte, Festplatten, Speicher und Zusatzkarten konfiguriert werden. Die billigste Lösung ist für 499,- Euro erhältlich, für ca. 650,- Euro bekommt man einen gut ausgestatteten PC, inklusive Mac OS X. Wem das nicht genügt, der hat nach oben freie Bahn, sogar Modelle mit dem brandneuen Core i7-Prozessor von Intel sind verfügbar (ab 1.499,- Euro)!
Apple selbst kann momentan noch keine Rechner mit Core i7 bieten. Erst ab März werden entsprechende iMacs und auch Mac Pros erwartet. Die Mac Pros dürften dank Doppel-Xeons mit Core i7 dann aber noch deutlich mehr leisten.
PearCNatürlich wollten wir gleich mehr zu den ersten Mac-Clones aus Deutschland wissen. Auf unsere Nachfrage bekamen wir promte Antwort (direkt vom angegebenen Geschäftsführer): "Selbstverständlich liefern wir unsere PearCs mit einer original Mac OS X DVD aus. Zur Systemwiederherstellung legen wir ausserdem eine Recovery-DVD bei. Die PearCs mit dem Intel Core i7 Prozessor sind natürlich ebenfalls lieferbar." (siehe Update!)
So schön das alles klingt, einige Abstriche muss man mit einem PearC natürlich machen: Software-Updates von Mac OS X sind mit Vorsicht zu genießen und sollten nur nach Freigabe durch den PearC-Hersteller installiert werden. Völlig unsicher ist, ob 10.6 Snow Leopard installiert werden kann. Außerdem sieht die Hardware nicht so schön aus wie echte Macs von Apple. Dafür kosten PearCs deutlich weniger (der Wiederverkaufswert dürfte aber ebenfalls nur auf PC-Niveau liegen).
Zur Frage der Zulässigkeit solcher Rechner schweigen wir zunächst mal – Apple führt schließlich seit einigen Wochen in den USA eine Klage gegen den amerikanischen Cloner Psystar, und auch die HyperMegaNet UG dürfte sich hier auf einiges gefasst machen. Dort ist man derzeit noch zuversichtlich: Das Verbot, Mac OS X auf anderen Rechnern als denen von Apple zu installieren, hält man für nichtig (da der Kunde davon nur aus der EULA erfahren kann, die erst einsehbar wird, wenn man das Produkt installiert, nicht vor dem Kauf). Werden wir also in Zukunft auch auf den Verpackungen von Mac OS X auf die rechtliche Notwendigkeit von Mac-Hardware für den Betrieb des Systems hingewiesen werden?
Update: Seit dem 16.02. wird der PearC "Professional" mit Core i7 nicht mehr im Webshop gelistet. Auf Anfrage erklärte uns die HyperMegaNet UG, dass das Modell aufgrund von Lieferschwierigkeiten einzelner Komponenten derzeit nicht angeboten werden könne. Die Modelle "Starter" und "Advanced" seien aber weiterhin verfügbar.




Januar 2009:

News
21.01.
Perfekter Zwitter vorgestellt: weißes Firewire-MacBook jetzt mit GeForce 9400M!
MacBookVerstehen muss man das als Kunde vermutlich nicht: Apple bietet seit heute im US-Apple-Store ein verändertes weißes Einsteiger-MacBook an. Dieses dürfte in Kürze auch in Deutschland das bisherige Modell ersetzen.
Das Besondere daran: Es sieht genauso aus wie das alte, kostet genauso viel, hat wie das alte noch einen Firewire400-Port – aber anstelle des in die Jahre gekommenen Grafikchips Intel GMA X3100 jetzt den schnellen NVIDIA GeForce 9400M mit 256MB shared memory, den wir bereits aus den teuereren Alu-MacBooks und den MacBooks Pro kennen. Der Prozessor kommt nun mit 2.0 Ghz statt bisher 2.1 Ghz; dafür steigt allerdings der Bustakt des kleinen Weißen auf die jetzt in allen Modellen üblichen 1066 Mhz (bisher: 800 Mhz). Außerdem verdoppelt sich die RAM-Ausstattung ab Werk: Sie steigt von einem auf nun satte 2 GB. Was soll man davon halten?
Es gibt nur eine Erklärung: Apple will alle Macs fit machen für Open CL in OS 10.6 "Snow Leopard" und gleichzeitig die Produktionskosten reduzieren, tut dies überraschender Weise aber nicht durch eine Eindampfung des weißen Einsteiger-MacBooks, sondern durch eine heimliche Neukonstruktion dieses Modells. Warum? Weil man weiterhin ein MacBook mit Firewire anbieten möchte für jene Personen, die Firewire als wichtig erachten oder unbedingt benötigen. Warum man das ausgerechnet im Einsteigermodell tut? Nun – ich finde, es gab in diesem View bereits genug Antworten!
Grübeln Sie also nicht länger, schlagen Sie zu: Das neue weiße MacBook gibt es jetzt auch im deutschen Apple Store, und zwar für 949,- €, die bei dieser Ausstattung exzellent angelegt sein dürften!


News
18.01.
Aktuelles: Steve Jobs nimmt sich eine Auszeit bis Mitte 2009, Gerüchte um Mac mini
Steve JobsNachdem die Keynote zur Macworld Expo '09 nicht wie üblich von Apple-Chef Steve Jobs, sondern von Vize-Präsident Phil Schiller gehalten wurde, mehrten sich die Spekulationen, gesundheitliche Probleme könnten der Grund sein. Ein Schreiben am 5. Januar begründete Jobs Fehlen damit, dass der 53-Jährige unter – so heiß es damals – vorübergehenden Hormon-Problemen leide, die einen Gewichtsverlust bei ihm verursacht hätten. Es werde ihm voraussichtlich bald wieder besser gehen. Diese Nachricht sorgte allerdings nicht für die erhoffte Ruhe, sondern führte zu weiteren Spekulationen. Nun hat Apple nachgelegt: In einem offenen Brief gab Steve Jobs bekannt, dass er sich zunächst bis einschließlich Juni 2009 von seinen Geschäften bei Apple zurückziehen wird, um seiner Gesundheit oberste Priorität einzuräumen. Für diese Zeit wird Tim Cook das Tagesgeschäft von Apple leiten, bei strategischen Entscheidungen will Jobs aber weiter mitreden.
Was dies genau bedeutet für die Zukunft von Apple, ist unsicher. Mit einiger Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um einen "Abschied auf Raten": Der Gesundheitszustand von Steve Jobs hat sich – dem Augenschein nach – in der Folge seiner Krebsoperation im Jahr 2004 nicht verbessert, sondern eher verschlechtert. Jobs muss nun offenbar Konsequenzen ziehen und tritt kürzer. Ob er zur Jahresmitte wirklich zu Apple zurückkommt, ist unklar, schon alleine deshalb, weil er mit Tim Cook einen offiziellen Vertreter benannt hat. Wünschen wir Steve das Beste, er war schließlich nicht nur der visionäre Gründungsvater der Firma, sondern rettete den Mac-Hersteller 1996 auch vor dem Ruin und machte die kalifornische Firma wieder zu einem internationalen Produkt- und Innovationsleader. Seine Innovationskraft und Führungsstärke würden Apple fehlen – genauso wie uns Macianern seine Keynotes!

Wo wir gerade beim Thema Produkte und Innovationen sind ... Wo bleibt der neue Mac mini?
Seine Vorstellung war eigentlich auf der Macworld Expo erwartet worden, es kam aber bekanntermaßen nicht dazu. Mac miniJüngst machen nun Gerüchte die Runde, der neue Mac mini könnte auf die zweite Generation von Intels Atom-Plattform zurückgreifen. Dabei handelt es sich um einen Dual-Core-Chip mit 1.6 Ghz und einem Bustakt von 533 Mhz – ein wenig optimaler Kandidat, da der aktuelle Mac mini bereits einen Core 2 Duo mit bis zu 2.0 Ghz zu bieten hat, der deutlich mehr leistet! Auch wenn in Verbindung mit NVIDIAs GeForce 9400M und dem bevorstehenden neuen Betriebssystem 10.6 "Snow Leopard" (das auch Grafikprozessoren für die Systemleistung nutzen können wird) theoretisch ein solcher Mac mini denkbar wäre, halten wir das für eher abwegig; Leistungsfortschritt wäre so kaum zu erzielen.
Die beschriebene Systemkonfiguration würde sich eher eignen für eine neue Version von Apple TV, die perfekt gerüstet wäre für HD-Video und Video-Spiele. Das Upgrade beim Mac mini sollte hoffentlich anders aussehen: die Geforce 9400M und ein Core 2 Duo mit 2.0 bzw. 2.4 Ghz wären wünschenswert. Sollten sich jedoch die "atomaren" Gerüchte als war erweisen, dann wäre das wohl das schon oft beschriene Ende des Mac mini – allerdings zugunsten des Apple TV.


News
07.01.
Neues 17"-MacBook Pro vorgestellt: 8 Stunden Akku-Laufzeit!
Phil Schiller sprach gestern Abend ab 18 Uhr unserer Zeit die Keynote der Macworld Expo 2009 (ansehen). Er vertrat Firmenchef Steve Jobs, der nach Aussage der Firma momentan unter Hormonproblemen und damit verbundenem Gewichtsverlust leidet und sich schont, um für neue Herausforderungen wieder fit zu werden.
Wie sein Chef, so hatte auch Phil Schiller eine Keynote voller Begeisterung zu bieten – und sichtlich Spass dabei. Im Laufe der Veranstaltung stellte er zunächst iLife'09 und iWork'09 vor. Apples Programmpakete sind nun auch in einem Bundle zusammen mit Mac OS X 10.5 erhältlich: Das Mac Box Set gibt's in Kürze für 169,- Euro, vorbestellen.
MacBook ProPhil stellte auch ein neues Hardwareprodukt von Apple vor: Das neue 17"-MacBook Pro im ansprechenden "Unibody-Gehäuse". Dieser neue Mac ist nicht nur das dünnste 17"-Laptop der Welt, sondern auch das leichteste.
Er kommt standardmäßig mit einem neuen Core-2-Duo mit 2,66 Ghz, kann aber auch mit 2,93 Ghz (+ 270,- Euro) geordert werden.
Bis zu 8GB Speicher sind möglich, 4GB sind Standard. Auf der Grafikseite ist wie beim 15,4"-Modell die Kombi aus GeForce 9400M und 9600M GT zu finden. Das neue Display im 17"-MacBook Pro ist nach Angaben von Apple das beste, das man jemals in einem Laptop verbaut hat, mit einem um 60% größeren Farbraum und hohem Kontrast von 700:1. Freuen dürften sich viele Interessenten über eine kurze Nachricht am Rande: Phil beteuerte zwar, dass es "nur wenige Kunden" gäbe, die dieses wünschten, doch Apple bietet nun gegen 45,- Euro Aufpreis optional beim 17"-Modell eine Anti-Glare-Version an, also: ein entspiegeltes Display.
Der echte Knaller findet sich allerdings bei einer Komponente, deren Laufzeit beim 15,4"-Modell noch getadelt wurde: die Batterie. Diese hält im 17"-Macbook Pro nämlich bis zu 8 Stunden! Sie ist fest eingebaut und kann vom Kunden nicht ausgetauscht werden, das ist aber wohl auch nicht nötig: Die Lebensdauer soll mit 1.000 Ladezyklen extrem hoch sein.
Das neue 17" MacBook Pro ist in Kürze erhältlich zu Preisen ab 2.499,- Euro, konfigurierbar im Apple Store.


News
02.01.
2009 ist da – Die Macworld Expo steht vor der Türe Warnung
Herzlich willkommen in 2009 und alles Gute für dieses Jahr,
das nach Aussagen unserer hochverehrten Kanzlerin respektive der Wirtschaftsinstitute ein durchwachsenes werden dürfte. Als Konsumenten sehen wir das derzeit zwar noch etwas optimistischer, schließlich freuen wir uns seit wenigen Wochen vor allem über stetig sinkende Spritpreise an den Tankstellen und recht gute Angebote der Technik-Hersteller, die offenbar Ihre Quartals- und Jahreszahlen durch rezessionstrotzende Verkaufsankurbler aufpolieren wollen.
Hinsehen lohnte im Weihnachtsgeschäft, denn manch alter Großbildfernseher ging da als Schnäppchen über den Ladentisch. In solchem Umfeld ist nur eine Frage der Zeit, bis Media Markt und Co. die Idee der SPD aufgreifen werden und statt einem "Wir schenken Euch die Mehrwertsteuer", das vor zwei Jahren Slogan war, titeln: "Konsumgutscheine für alle!".
MWSF LogoWie gut das Jahr für uns Macianer beginnt, zeigt sich schon in wenigen Tagen, wenn nämlich vom 5. bis 9. Januar im Moscone Center in San Francisco, Kalifornien die Macworld Expo '09 ihre Tore öffnet (offizielle Seite).
Traditionell galt die MWSF als eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Messe für Apple. Hier wurden neue Produkte gefeiert, in den letzten Jahren jeweils wichtige Neuheiten bei den mobilen Macs, deren Bedeutung für Apples Gesamtverkaufszahlen immer weiter steigt. Offenbar ändert man nun aber die Marketing-Strategie: Apple hat angekündigt, dass diese Macworld Expo die letzte sein wird, an der man teilnehmen will. Damit besinnt man sich möglicherweise auf eine Aussage des Firmenchefs Steve Jobs, der einmal verlauten ließ: "We don't believe in roadshows" (zu Deutsch: Von Messen halten wir nichts).
Was genau jetzt zu dieser Entscheidung geführt hat, darüber kann man nur spekulieren. War die Macworld EXPO zu gewöhnlich geworden, hat man effizientere Vermarktungsstrategien im Auge – oder lässt es doch der Gesundheitszustand von Steve Jobs nicht mehr zu, zweimal jährlich (MWSF & WWDC) eine Keynote zu halten? Dafür gibt es Hinweise: bereits diesmal wird 'nur' der Vize-Präsident Phil Schiller sprechen. Das war schon einmal der Fall, nämlich als Steve Jobs sich vor vier Jahren einer Krebsoperation unterziehen musste. Hoffen wir also das Beste.
Nun - wenn auch wohl zum letzten Mal, zum Wesentlichen bei einer MWSF, zu den erwarteten neuen Produkten: Wenig Zweifel gibt es darüber, dass zur Messe, oder kurze Zeit danach, neue iMacs und neue Mac minis auf den Markt kommen werden. Beide wohl mit NVIDIA-Chipset (wie schon MacBook und MBP), beide mit schnelleren Taktraten. Der Mac mini könnte – wie bereits seit Jahren vermutet – einen Schritt weiter in Richtung Wohnzimmer machen und neue Entertainment-Qualitäten mitbringen. Der iMac hingegen dürfte wohl zum ersten Mal auch ein Modell mit Quadcore-Chip (also mit vier Rechenkernen) mitbringen. Hier verweisen wir auf unseren Bericht vom 21.11. letzten Jahres.
Core 2 QuadMöglicherweise könnte zu diesen beiden Produkten noch ein Update beim 17" MacBook Pro treten, auf das wir seit der Einführung des neuen Designs bei den 15,4"-Modellen vor wenigen Monaten noch warten. Auch hier böte sich theoretisch die Möglichkeit, schnellere Prozessoren einzusetzen, bis zu 2,93 Ghz (Dual Core) wären drin, daneben gibt es nun auch ein günstiges Quadcore-Modell mit 2,0 Ghz – aufgrund der geringen Taktrate wäre der Einsatz dieses Modells fraglich, doch die Auswahl nach oben ist groß.
Und dann ist da natürlich noch "Snow Leopard". Mac OS 10.6, das auf den Namen dieser geschmeidigen Katze hört, soll Anfang 2009 auf den Markt kommen respektive vorgestellt werden. Die MWSF wäre eine gute Gelegenheit, dem Publikum vorzuführen, was Snow Leopard alles kann. Bislang wissen wir so viel: 10.6 soll nicht viel anders aussehen, als 10.5 (daher auch die Namens-Ähnlichkeit zum "Leopard"), aber unter der Oberfläche viele Verbesserungen bieten.
Allen voran ist hier OpenCL (Wikipedia) zu nennen, eine neue Technik, die den Hauptprozessor entlasten soll, indem sie geeignete Tasks an die Grafikkarte weitergibt. Hier schlummern schließlich in vielen Rechner enorme Leistungsreserven, die man nun mobilisieren will. Weitere spektakuläre Neuerungen sind von 10.6 eher nicht zu erwarten, das Motto heißt Verbesserung & Verschlankung. Hoffen war, dass das auch termingerecht eintreten kann und dass 10.6 seinem Namengeber wenig nacheifert, der Schneeleopard ist nämlich leider vom Aussterben bedroht.



Newsarchiv:  20052006 2007 - 2008200920102011

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