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Die wichtigsten Schlagzeilen aus der Apple-Welt:

2014

(27.11.)

Ist der neue "iMac 5K" sein Geld wert?

(19.09.)

Herbst-Event bei Apple: iPhone 6 (Plus), iOS 8, ApplePay, Watch

(29.06.)

Steckt Apple nur in einer Sinnkrise – oder ist es schlimmer?

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News 2014

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27.11.

Ist der neue "iMac 5K" sein Geld wert?

Am 16. Oktober hat Apple eine neue iMac-Flotte vorgestellt. Neben den üblichen kleineren Updates zur Modellpflege gab es auch ein wörtlich "großes": Den iMac 5K, der als Top-Modell mit einem einzigartigen neuen Display aufwarten kann: Die Bildschirm-Auflösung ist doppelt so hoch wie bei bisherigen iMac-Displays: sagenhafte 5.120 x 2.880 Pixel!
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Da hat mancher Zuschauer der Keynote Bauklötze gestaunt: Hatte man mit Verbesserungen beim iMac gerechnet, so war das neue "5K-Display" dann doch eine Überraschung. Während die Konkurrenz "4K-Displays" (3.840 x 2.160 Pixel, also genau die doppelte Pixelanzahl von "Full HD") im TV-High-End-Bereich anbietet, geht Apple einfach eine Nummer weiter. Bisher hatten die größten iMacs Bildschirm-Auflösungen von 2.560 x 1.440 Pixeln, diese Pixel-Zahlen hat Apple just verdoppelt. Das produziert eine erheblich höhere Pixeldichte. Aber sieht man die auch?
Erste veröffentlichte Tests zeigen, dass der iMac 5K eine klare Verbesserung darstellt – wenn man mit Rohdaten bzw. optimiertem Datenmaterial arbeitet: d.h. 4K-Videos, hochauflösende Fotoaufnahmen, professionelle Bildbearbeitung. Der iMac 5K zielt damit klar auf den Profi-Bereich. Er ist die All-in-One-Alternative zum Mac Pro und bringt für 500 Euro weniger gleich noch das top-moderne 5K-Display mit . Die Frage, ob der iMac 5K sein Geld wert ist, kann man damit klar beantworten: Ja, für professionelle Anwender und Video-Enthusiasten auf jeden Fall! Andere sollten warten, bis das 5K-Display in kommenden Modellreihen auch in den günstigeren iMacs angeboten wird. Innovation hat stets ihren Preis.
iMac 5K Vergleich
+++ Riesig, aber detaillreich: der neue iMac 5K +++
Den iMac 5K gibt es in der Standardausstattung mit 3.5 Ghz Intel Core i5-Prozessor (Turbo-Boost bis 3,9 Ghz), 8 GB Arbeitsspeicher und 1GB Fusion Drive (die perfekte Kombination aus Festplatte und SSD) sowie Radeon R9-Grafikkarte (M290X) zum Preis von 2.439,- Euro. Die Aufpreise für den Core-i7-Prozessor (mit 4 Ghz und Boost bis 4,4 Ghz) sowie 16 GB RAM in Höhe von 250,- bzw. 200,- Euro sollte man da gleich mitnehmen, dann hat man für 2.949,- Euro den besten iMac aller Zeiten – und dürfte diese "Augenweide" dann einige Jahre lang reuelos genießen können!
Hier könnt Ihr Euch die Video-Aufzeichnung des Oktober-Events ansehen.

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19.09.

Herbst-Event bei Apple: iPhone 6 (Plus), iOS 8, ApplePay, Watch

Apple feiert sich selbst: Auf einem großen Event im Flint Center in Cupertino kam es zum Schaulaufen der Apple-Geeks. Tim Cook, Phil Schiller und Kevin Lynch (?) stellten neue Produkte vor. Überraschungen gab es dabei kaum. iPhone 6, Watch und iOS 8 waren erwartet worden.
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"Bigger than bigger" - das iPhone 6 ist da

Fangen wir an mit dem iPhone 6. Es ist – Überraschung – größer. Wie die Konkurrenz von Sony und Samsung kommt es nun in zwei Displaygrößen von 4,7" bis 5,5". Aus dem einstigen iPhone-Format von 3,5" ist das iPhone damit endgültig und gewaltig herausgewachsen. Ein Schritt, der meines Erachtens nicht unbedingt notwendig war, und ich missbillige dediziert, dass Apple das 4"-Modell damit gewissermaßen einstellt R Apple 120x60 Banner(das iPhone 5S und 5C werden zwar weiterhin verkauft, aber technisch unverbessert. Das 5C gibt's zudem nur noch mit 8GB Speicher – aka Steinzeit).
Was das iPhone 6 (4,7" Display) und sein großer Bruder, das iPhone 6 Plus (5,5"), bieten, ist allerdings wie erwartet klasse: Chickes Design, noch schlanker (dafür viel größer … hm), erhöhte Akku-Laufzeiten, optimierte Kamera (nun mit Zeitlupen-Aufnahme im Video-Modus), schnellere Prozessoren (der A8-Prozessor leistet nachweisbar 25% mehr als der Vorgänger-Chip A7 im iPhone 5S). Natürlich wird das neue iPhone damit nicht billiger: Der günstigste Einstieg in die Sechser-Klasse (mit 16MB) liegt bei knapp 700 Euro ohne Vertrag, die Versionen mit 128 GB kosten bis zu 1000 Euro.
+++ Ab dem 19.09. wird das neue iPhone ausgeliefert. JETZT KAUFEN +++
iPhone 6
Mit iOS8 (verfügbar seit 17.09.2014) und dem iPhone 6 wird eine weitere Neuerung eingefürt: Apple Pay. Bezahlen Sie überall mit Ihrem Handy und Ihrem Fingerabdruck. Es ist ganz einfach! Solange Shops Apple-Pay unterstützen. Das ist ein Zukunftsprojekt und zwar ein sehr gutes, aber es wird noch dauern, bis man es an vielen Orten nutzen können wird.

"It is the next chapter in Apple's story" (Tim Cook zur neuen Watch)

Tim Cook lässt sich feiern im Flint-CenterVergestellt mit einem gehörigen Pfund Microsoft-artiger Gestelltheit präsentierte Apple-CEO Tim Cook (siehe Foto rechts) die neue Watch, in die man große Erwartungen setzt. Dass Tim Cook an einen bevorstehenden Mega-Erfolg der Uhr glaubt, kaufe ich ihm ab. Das war's aber auch schon, seine schauspielerische Leistung ist steigerbar ;). Die Watch ist – man hätte es kaum anders erwartet – chick, technisch ausgefeilt und hat lustige Gimmicks. Es ist gar eine ganze Uhren-Familie mit 18 Varianten, jede davon zweifellos ein wunderschönes Schmuckstück.
Apple WatchAllerdings fragt man sich schnell, ob man den Funktionsumfang eines Apple-Produktes tatsächlich – festhalten: über das Einstellrad ("Dial", "Crown") am Rand der Uhr bedienen möchte! Früher zu den Zeiten, da man noch Uhren am Handgelenk trug ... war es kaum möglich, die Uhrzeit und das Datum über das fummelige Rädchen einzustellen. Dieses Rädchen will Apple nun neu erfunden haben, und eine intuitive Bedienung weiter Funktionsbereich der Watch ins Rädchen integriert haben. Na, schau'n wir mal. Ich habe mir – u.a. dank iPhone, das man ja immer mit dabei hat – die Uhr am Handgelenk schon vor Jahren abgewöhnt. Ich sehe keinen Grund, wieder zu dem Objekt zurückzukehren, zumal es recht teuer wäre (ab 349 $), anscheinend jeden Tag neu aufgeladen werden muss (!) und erst "early 2015" verfügbar sein wird, also wohl noch bis zur Marktreife braucht. Apple erfindet also Uhr und Rädchen neu – warum nicht gleich das Rad?
Ach ja, für die alten Apple-Fans: Die Watch kann auch in Gold bestellt werden. Das Gold, mit dem die Watch veredelt werden kann, ist – Achtung: "Twice as hard as standard-gold". Ich liebe das! Wisst Ihr noch? Der G3-Chip war "Twice as fast" im Vergleich zum Pentium III. Klar, war er! Und wie viele G4-Prozessoren brauchte Apple nach dieser Werbung, um mit der Power des Pentium IV mitzuhalten? "Twice as much" (Dual-Prozessoren bei doppeltem Preis). ;)
www.cyberport.deIch will nicht alles schlecht reden. Es ist schön, ein geschlossenes Apple-Team auf der Bühne zu sehen, das happy neue Produkte vorstellt. Die sehen gut aus und werden sich vermutlich wieder klasse verkaufen (4 Millionen Vorbestellungen für das iPhone 6 deuten das schon an). Aber ich bleibe dabei: Echte Innovationen sehen anders aus. Der Hype ist nicht mehr real, sondern nun noch gespielt, lasst Euch nicht blenden. Kauft Euch die Dinger, wenn sie Euch überzeugen – oder kauft was anderes.
Aber denkt immer dran: Du bist nicht Dein iPhone, Du bist nicht Deine Watch. Have fun.
Hier könnt Ihr Euch die Video-Aufzeichnung des September-Events ansehen.

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29.06.

Steckt Apple nur in einer Sinnkrise – oder ist es schlimmer?

Was soll man sagen! Drei Jahre nachdem Tim Cook das Szepter bei Apple übernommen hat, sieht die Bilanz nicht gut aus: 1 neuer Mac, kaum neue Ideen, Werbekampagnen zum Einschlafen. Man muss es so deutlich sagen: Die Apple-Show geht weiter, doch ohne Steve Jobs ist das wie die Rolling Stones ohne Mick Jagger, wie ACDC ohne Angus Young, wie Country Music ohne Johnny Cash!
www.buch.de
Manch treuer Leser oder treue Leserin von Spassamdienstag hat sich schon gewundert, warum so gar keine Views mehr veröffentlicht werden. Was soll ich sagen – es fehlt an Themen, über die zu schreiben es mir wert wäre!
Einst fanatischer Apple-Jünger bin ich heute in der Realität angekommen. Und die gestaltet sich recht eindimensional: Zwar verkaufen sich Apple-Produkte nach wie vor gut, doch nicht unbedingt mehr aufgrund ihrer Innovativität, ihres großartigen Designs oder ihrer technischen Raffinesse.

"Die ewige Wiederkehr des Gleichen"

Apple Produkte sind m.E. so erfolgreich, weil sie immer wieder gleich sind. Apple ist immer Apple und das bis hin zur Langweile. Und Apple ist natürlich auch Platzhirsch: In jedem Technikmarkt gibt es heute Apple-Produkte. Klar, davon hat man vor 15 Jahren geträumt! Doch damals war es auch etwas Besonderes, einen Mac zu haben. Man war gerne Außenseiter. Auch wegen der überlegenen Bedienbarkeit.
Hinter der Perfektion, die jedem einzelnen Apple-Produkt innewohnte (das tut sie im Kern auch heute noch), stand ein (oder zumindest einige wenige) leitender Geist mit Vision und Zielen (nicht nur finanzieller Natur). Steve Jobs und sein Führungsstab hatten stets eine Idee, was gute Produkte ausmacht und wo ein Zuviel erreicht ist. Oftmals gab es sogar künstliche Einschränkungen und proprietäre Lösungen – doch diese dienten meist einem höheren Ziel, waren mit strategischen Überlegungen verbunden und trugen die Idee Apple weiter in die Zukunft. Dabei gab es immer auch Rückschläge [z.B. iMac "Flower Power" ;)], doch das gehört dazu, wenn man Ideen mutig verfolgt.
Gibt es diese strategisch-visionären Überlegungen heute überhaupt noch? Wo will Apple hin? Wer ist Zielgruppe? Vieles wurde verwässert in den letzten Jahren. Und es geht weiter, wie man bei dem kommenden iPhone mit Riesendisplay sehen dürfte … Als Außenstehender sollte man sich eigentlich kein Urteil über die Strategie einer Firma anmaßen, doch als langjähriger Apple-Beobachter wachsen bei mir in den letzten Monaten einfach stark die Zweifel! Daran kann auch die – zwar recht konsequente, aber innovationsarme – Keynote zur WWDC 2014 nichts ändern.

Sonnenuntergang in Cupertino?

Sonnenuntergang mit Apple-LogoEs geht nicht darum, ob Tim Cook der richtige Mann an der Spitze ist; ob sein "momentum" (engl. Dynamik, Impulskraft) – Cooks Lieblingswort – wirklich so groß ist, wie erhofft. Auch nicht darum, ob es sinnvoll war, die Computer-Firma Apple mit Surfer-Style aufzuladen (OS X 10.9 heißt "Mavericks"; zum Glück hat man bei der Benennung der Betriebssysteme bei 10.10 nun von Surfer-Wellen auf Naturwunder umgeschwenkt mit Rückbesinnung auf den Namen "Yosemite", einst Bezeichnung des blau-weißen G3-Macs). Es geht auch nicht darum, ob Craig Federighi besser auf der Bühne ankommt als etwa Phil Schiller oder ob Chefdesigner Jonathan Ive noch echte Ideen hat oder seinen Zenit schon überschritten. Ja, vielleicht geht es ein wenig darum, ob es clever war, den iOS-Innovationleader Scott Forstall zu "verstoßen" – doch das alles sind nur Einzelaspekte.

Es geht um das Ganze – und das überzeugt einfach nicht mehr voll!

Bester Ausdruck der Sinnfindungskrise von Apple sind die jüngsten Apple-TV-Werbekampagnen, die so farblos sind, dass man sie kaum noch von Samsung- oder Sony-Spots unterscheiden kann. Nur noch die Microsoft-Spots sind farbloser. – Innovation und Ideen sind der Kern des Unternehmens Apple. Eine Rückbesinnung tut Not!
Überblick über den Führungstab von Apple mit Tim Cook, Craig Federighi, Jonathan Ive & Co

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