Erfahrungsbericht: iPod Shuffle 512MB


getestet von unserem Gastautor Sebastian Münkelmitz

07. Juli 2005 - Endlich Musik hören ohne lästiges CD-Wechseln und trotzdem zu seinem geliebten Apple stehen? Mit den neuen iPod-Produkten ist dies jetzt endlich auch für die eingefleischten Mac-User möglich, allen voran mit dem neuen iPod Shuffle, welches sich in den letzten Wochen und Monaten als wahrer Verkaufsrenner entpuppt hat. Offenbar ist es nicht mehr möglich, ohne dieses Ding auszukommen. Und weil auch ich mich der Masse nicht entziehen kann, habe ich mir jenen ominösen Zauberkasten zugelegt.


Der erste Eindruck ist durchwegs positiv.
Ein wirklich sehr kleines Gehäuse, unglaublich leicht mit einem sehr ansprechenden Design. Langsam begreife ich, warum dieses Ding jeder haben will, ich bin sehr zufrieden mit meinem tollen Kauf und beginne meine neue Erwerbung auszupacken…
Leicht getrübt wird die erste Begeisterung, als das Shuffle durch meine Finger gleitet. Hätte man kein anderes Material nehmen können als billiges Plastik? Na gut, ich will ja Musik hören und nicht rumfummeln.
Die Handhabung ist denkbar einfach. Ein, aus, Play, Pause, vor, zurück, lauter, leiser und Shuffle, mehr Funktion braucht man nicht. Jedenfalls nicht oft. Ab und zu wünscht man sich, Höhen bzw. Tiefen zu regulieren. Auch ein Display wäre manchmal von Vorteil, aber das gibt’s ja bei den anderen iPods.

Negatives auf den zweiten Blick:
Was mir allerdings besonders negativ aufgefallen ist: das iPod Shuffle ist zwar nicht sehr breit, allerdings breit genug, so dass es bei sehr eng aneinander liegenden USB-Steckplätzen (z.B. Powerbooks) notwendig wird, die Maus auszustecken. Supernervig! Aber ein kleines USB-Verlängerungskabel kann da Abhilfe schaffen.
Noch nerviger sind die extrem langen Ladezeiten. Fast 7 Stunden braucht es, bis das kleine Lämpchen der Batterieanzeige grün aufleuchtet. Geladen wird über den USB-Port, was das unnötige Hantieren mit Batterien überflüssig macht. Dies halte ich zwar durchaus für sinnvoll, auf der anderen Seite kann man das Gerät wegschmeissen, sollte einmal der Akku kaputt gehen. Wie tagesschau.de berichtet, bietet Apple bietet einen Reparaturservice an, dieser soll aber rund 100,- Euro kosten. Andere Anbieter, die das iPod günstiger reparieren können / wollen, habe ich bisher noch nicht gefunden
. Angeblich hält der Akku jedoch durchschnittlich 400mal Aufladen durch, bevor er das Zeitliche segnet. [sm]





• Positiv:

Klein, leicht, schönes Design, einfache Handhabung


• Negativ:
Lange Ladezeiten, witzloser Reparaturservice von Apple



Fazit:

Schöner MP3-Player für alle Puristen, die einfach nur Musik hören möchten und dabei ihren Mac immer am Herzen tragen wollen.



Alle Angaben ohne Gewähr!